Montag, 13. März 2017

Update

Ich nehme wieder ab, mein Gewicht schwankt um die 38kg. Das Selbstverletzen ist wieder schlimmer geworden und ich greife auch noch immer wieder zum Deo. Immerhin bin ich seit 3 Monaten trocken.

Ich habe seit 2 Moanten einen Freund und auch, wenn der König (wie ich ihn hier nennen werde) mich glücklich macht, macht er mich oft unglücklich. Aber nicht unglücklich genug, um mit ihm zu Schluss machen und ich hasse mich dafür.

Ich gehöre zu niemanden wirklich dazu. Weder zu den Rauchern noch zum Gummistiefelmädchen und dem Rest noch zu den Memedudes noch zu sonst wem. Ich bin zerrissen, gehöre zu allen Gruppen dazu und gleichzeitig zu keiner.
Und ich weiß nicht, liegt es an mir? Ziehe ich mich zu sehr zurück? Oder liegt es an ihnen? Schließen sie mich irgendwie aus? Oder ist es beides? Ich hab keine Ahnung, ich weiß nur, ich vermisse meine Jungs.
 Ich vermisse es, zwischen dem Musiker, dem Kiffer, dem Raucher, dem Jungen mit den krassen Augen und so weiter und so fort zu stehen. Ich vermisse es, inmitten von den Jungs zu stehen, die laut sind, die lachen, reden, rufen, rauchen. Ich vermisse es, wie sie mich manchmal miteinbinden. Ich vermisse es, wie sie mich angucken, grinsen und fragen, ob ich eine Zigarette für sie hätte. Ich vermisse es, wie sie mich begrüßen. Ich vermisse vermisse vermisse das alles.

Und ich vermisse den Katzenjungen. Jedes Mal, wenn mir jemand wehtut oder ich nicht weiß, woran ich an der Person bin, schreit alles in mir auf, schreit nach dem Katzenjungen - denn auch, wenn er mir wehgetan hat, vermutlich mehr als je eine andere Person, weiß ich wenigstens, woran ich bin, was ich ihm bedeute. Nämlich nichts. Aber das ist okay. Irgendwie gibt mir der Katzenjunge Sicherheit. Und das bräuchte ich irgendwie. Aber das kriege ich nicht, also stürze ich mich in meine Essstörung, mein Selbstverletzen, meinen Deokonsum. Ich blocke ab, meine Eltern meinten, ich bin auf einem guten Weg, nochmal in eine Klinik zu kommen. Aber das ist mir egal. Mir ist alles egal, weil ich einfach nicht das haben kann, was ich haben will.

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