Sonntag, 6. Dezember 2015

Winter

Winter.
Ich habe den Winter immer geliebt.
Dann lief alles schief.
Im Winter 2013/2014 bin ich das erste Mal richtig tief in meine Essstörung gerutscht.
Im Winter 2014/2015 fingen meine Suizidgedanken an, im Winter 2015 war mein erster Selbstmordversuch (auch, wenn den meine Psychiaterin und meine Kunsttherapeutin den nicht so ganz ernst genommen haben)
Ich hatte gehofft, dass diesen Winter alles besser wird.
Oder zumindest ein Teil.
Aber jetzt wird es kälter.
Ich greife (wieder) öfter zum Deo, zum Alkohol, zur Klinge.
Und ich merke, wie die Gedanken der Essstörung wiederkommen.
Ich will wieder hungern.
Dünn sein.
Mich schön(er) fühlen.
Nicht mehr essen, tagelang.
Sehen, wie ich abnehme.
Doch das Schlimmste ist:
Nichts davon wird passieren.










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