Mit jedem Tag klammere ich mich mehr und mehr an das Narbenmädchen, mit dem ich - endlich - zusammen bin. Wenn sie da ist, wird in meinem Kopf ruhig. Oder zumindest ruhiger. Die letzte Male habe ich trotzdem geheult, wieder und wieder.
Meine Therapeutin will mich wegen meiner Deosucht und meines (dazugekommenen) Alkoholproblems in eine Entzugsklinik schicken. Vor kurzem haben wir endlich einen sehr wichtigen Grund für mein Verhalten gefunden - meinen verloren Zwilling.
Aber den habe ich jetzt auch verloren. Er wurde mir genommen. Wieder mal.
Und seitdem ertrage ich alles noch viel weniger.
Ich bin fast durchgehend benommen, benebelt, versuche, alles, um besser mit allem klar zu kommen.
Aber wie schon Prinz Pi sagte: "Mein Herz ist nie besoffen, auch, wenn die Beine torkeln"
Und verdammt, es ist so wahr.
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