Sonntag, 20. März 2016

Angespannt

Bin permanent angespannt. Will rauchen, trinken, heulen, kotzen, fressen, hungern, schreien, irgendwas kaputt machen, Deo schnüffeln, Tabletten schlucken, mir egal. Hauptsache, es hört auf. Diese Anspannung. Diese Angst, dass bald alles vorbei sein wird.

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Samstag, 19. März 2016

Verwährt

Würde so viel dafür geben, dass Alkohol meine Kehle herunterfließt, Deo in meine Lungen dringt und ich dich bei mir habe. Aber wie immer bleibt mir alles verwährt.

Freitag, 11. März 2016

Benommen/Genommen

Jeden Tag wird mir mehr genommen. Das Sternenmädchen hat mich verlassen, so getan, als wäre ich daran schuld (Bin ich das? Bin ich das nicht? Ich habe keine Ahnung)
Mit jedem Tag klammere ich mich mehr und mehr an das Narbenmädchen, mit dem ich - endlich - zusammen bin. Wenn sie da ist, wird in meinem Kopf ruhig. Oder zumindest ruhiger. Die letzte Male habe ich trotzdem geheult, wieder und wieder.
Meine Therapeutin will mich wegen meiner Deosucht und meines (dazugekommenen) Alkoholproblems in eine Entzugsklinik schicken. Vor kurzem haben wir endlich einen sehr wichtigen Grund für mein Verhalten gefunden - meinen verloren Zwilling.
Aber den habe ich jetzt auch verloren. Er wurde mir genommen. Wieder mal.
Und seitdem ertrage ich alles noch viel weniger.
Ich bin fast durchgehend benommen, benebelt, versuche, alles, um besser mit allem klar zu kommen.
Aber wie schon Prinz Pi sagte: "Mein Herz ist nie besoffen, auch, wenn die Beine torkeln"
Und verdammt, es ist so wahr.