Wie geht es dir?
Gut.
Natürlich geht es mir gut. Je öfter ich es sage, desto mehr hoffe ich, dass es wahr wird. Dass der Placebo-Effekt eintritt, dass ich es selbst glaube und es mir wirklich gut geht. Es ist nicht mal unbedingt, dass ich andere mit meinen Problemen nicht belasten will - obwohl das auch ein Punkt ist -, ich will einfach nur, dass es mir gut geht. Mehr nicht.
Wie geht es dir?
Gut.
Aber es geht mir nicht gut.
Vor drei Wochen hatte ich nach ungefähr 3 Monaten einen SVV-Rückfall.
Und seitdem geht es bergab.
Ich schnüffle und trinke immer noch, aber inzwischen greife ich wieder öfter zur Klinge.
Früher haben Deo und Alkohol die Klinge ersetzt, jetzt ist es andersherum.
Und ich habe Angst. Angst, dass ich wieder komplett abstürze, denn ich habe (zusätzlich) wieder angefangen, Kalorien zu zählen. Während ich die eine Sucht durch eine andere ersetzte, kommt jetzt alles geballt auf mich eingestürzt, erdrückt mich, nimmt mir die Luft.
Ich will das nicht alles nochmal durchleben, vielleicht sogar noch schlimmer.
Wie geht es dir?
Gut.
Ich vermute, dass ich den Auslöser für all das kenne, aber eigentlich macht es das nicht besser.
Als ich auf JADE - also im Entzug -Wie war, habe ich angefangen, wieder zu schreiben, habe damit eine Menge verarbeitet und das am Ende dann zu Hause abgetippt. Und das hat wohl den Absturz verursacht, denn einige Stellen sind ziemlich triggernd, auch, wenn ich wusste, worauf ich mich "einlasse". (Falls ihr Interesse habt, zu lesen - aber wie gesagt, es ist ziemlich triggernd -, ist hier der Link: In Liebe, Hope)
Sonntag, 14. August 2016
Dienstag, 9. August 2016
An das Gummistiefelmädchen
Du weißt, wie sehr ich dich liebe. Aber Gott, ich bin es leid. Ich bin es leid, mit einem Menschen befreundet zu sein, der all das hat, was ich nicht habe. Dem ich meine ganze Liebe schenke, der sagt, dass er mich liebt, aber mir so selten antwortet. Der mir "vorschreibt", mit dem ich Zeit verbringen darf und mit wem nicht, aber ich wehe, ich will mehr über deine Freunde erfahren. Verdammt, ich habe immer öfter das Gefühl, dass du mich ein kleines, dummes Kind behandelst. Ich weiß nicht, wie lange ich das noch mitmachen kann.
Und jetzt, in diesem Moment, geht es mir beschissen, aber du bist nicht da und ich hasse dich dafür.
Und jetzt, in diesem Moment, geht es mir beschissen, aber du bist nicht da und ich hasse dich dafür.
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